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Start-up für Sensor-und Mobilitätstechnologie siegt bei 'Bilanz'-Gründerwettbewerb


Klaus Boldt, 'Bilanz'-Chefredakteur (l.), mit Valentin Baier, Entwicklungsingenieur bei Blickfeld, dem Gewinner von 'Start me up!' 2019 (Foto: Viviane Wild)

Das Wirtschaftsmagazin Bilanz hat am 3. Juli zum vierten Mal den 'Start me up!'-Gründerpreis' verliehen. Diesjähriger Sieger des Gründerwettbewerbs von Bilanz wurde das Start-up Blickfeld: Das 2017 gegründete Münchner Technologieunternehmen überzeugte die zehnköpfige Jury mit der Entwicklung einer eigenen Sensortechnologie, dem LiDAR-Sensor. Die Preisverleihung fand in diesem Jahr im Rahmen des Technologie-Festivals TOA Berlin statt.
 
Andreas von Bechtolsheim, Multigründer, Silicon-Valley-Investor und Vorsitzender der 'Start me up!'-Jury: "LiDAR-Sensoren machen das Autofahren sicherer, da sie Gefahren schnell und präzise erkennen. Das Besondere an den Blickfeld-Sensoren ist dabei ihre kleine Form: Sie können direkt in Scheinwerfer und Rückspiegel integriert werden und sind gleichzeitig sehr fortschrittlich, was Reichweite, Auflösung der Bilder und Sichtfeld angeht." Das Gründerteam setzte sich gegen neun Wettbewerber aus unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen durch. Als Gewinner erhält Blickfeld den mit 100.000 Euro dotierten Hauptpreis sowie Zugang zu einem breiten Geschäftsnetzwerk. Bilanz begleitet Blickfeld zudem ein Jahr lang redaktionell und berichtet über die weitere Entwicklung des Start-ups.

Zwei Finalisten mit Publikumspreisen ausgezeichnet

Erstmals hat neben der Jury auch das Publikum live vor Ort über die besten Start-ups der Republik entschieden: Superseven (2. Platz) und Social-Bee (3. Platz) überzeugten die Gäste aus Wirtschaft, Gründerszene, Politik und Medien während zweiminütigen Live-Präsentationen von ihrer Geschäftsidee und wurden mit den 'Start me up!'-Publikumspreisen ausgezeichnet. Superseven entwickelt, produziert und vertreibt Verpackungen, die zu 100 Prozent biologisch oder technologisch wiederverwertbar sind. Social-Bee ermöglicht die Integration von Geflüchteten in den deutschen Arbeitsmarkt durch Arbeitnehmerüberlassung. Das Social Start-up hilft beispielsweise bei bürokratischen Problemen und Organisation.

Seit 2015 fördert 'Start me up!', eine Initiative für innovatives Unternehmertum von Bilanz, Jungunternehmer und Start-ups mit vielversprechenden Geschäftsideen aus allen Wirtschaftsbereichen. Teilnahmeberechtigt sind Einzelpersonen, Gruppen und Gesellschaften in Deutschland, die kurz vor einer Gründung stehen oder deren Unternehmen nicht älter als drei Jahre ist. Die Gründer-Initiative wird unterstützt von der Apeiron Investment Group, der Daimler AG, der HanseMerkur Versicherungsgruppe und der ProSiebenSat.1 Media SE.



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(vg) 04.07.2019